Bernd, das Shard (auch Bocksbeutel genannt)

Vorgeschichte

Global Shards waren angekündigt. Oh je, Shards kannten wir noch aus dem Sommer 2015, als wir unsren damaligen Shard #38 „Rösti Videocall“ im Kampf gegen die hiesige Resistance knapp zwei Wochen bei uns zu Gast hatten. Diesmal also wieder … naja, wird schon werden.

Intel für das Würzburger Portal "Metallmenschen"
Intel für das Würzburger Portal „Metallmenschen“

Erste Hinweise

Erste Anzeichen dafür, dass wir doch näher involviert werden, kamen ca. eine Woche zuvor, als Scherbenbilder von 21 Portalen um die Welt gingen. 21 Bilder, 21 Shards in der ersten Runde … alles sprach dafür, dass es sich um die Startportale der Shards handeln würde. Und eines davon zeigte ein Portal in Würzburg …

Überhasteter Aufbruch

ENL nach dem ersten erfolgreichen Sprung in Würzburg

Aber noch herrschte relative Gelassenheit. Man wusste, die Shards springen diesmal zu den Checkpoints. Ein neuer Zyklus würde um 14 Uhr am Samstag, 11. Februar beginnen. Man hoffte also, dass die Shards auch um 14 Uhr erscheinen oder zumindest das erste Mal springen würden. Für uns wäre das ein recht entspannter Start. Doch am Tag zuvor kam dann das abrupte Erwachen. Neueste Intel von NIA sagte, dass der erste Sprung bereits früh um 4 Uhr in der Nacht von Freitag auf Samstag geschehen würde. Hastig wurden Pläne geschmiedet, um den Shard entsprechend in Empfang nehmen zu können …

Bernd kurz vorm Sprung von Rimpar zum „Roten Stein“

Und so fanden sich RES und ENL früh um 4 in Würzburg ein. Dabei waren Spieler sogar aus Hamburg und dem Saarland angereist. Ca. 40-50 Spieler beider Fraktionen warteten am Ende am Mainufer in Würzburg, um den Shard #46 in Empfang zu nehmen und mit Glück sogleich auf die Reise zu schicken. Und tatsächlich schafften es die ENL, Bocksbeutel aka Bernd direkt beim ersten Versuch aus Würzburg heraus ins nahe gelegene Rimpar zu schicken. Der Jubel war groß, aber die Arbeit noch lang nicht getan.

Reise in die Tschechische Republik

Ein potentieller Sprung zu jeder fünften Stunde. Das kann keine Community alleine stemmen. Und so wurden Aufrufe gestartet, die lokalen Spieler zu unterstützen. Mit Erfolg. Es reisten ENL aus Bonn und Gütersloh, aus Frankfurt und sogar aus der Schweiz an, um #46 aka Bernd bei seiner Weiterreise zu helfen. Um 0 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag war es dann soweit. ENL waren zahlenmäßig derart überlegen in Rimpar vor Ort und der Reiseweg dank zahlreicher Clearer frei, dass der Shard zum „Roten Stein“ nach Langewiesen reisen konnte.

ENL schickt Bernd zum „Roten Stein“. Mit dabei Spieler aus Würzburg, Mittelhessen, Rhein-Main, Rhein-Neckar, Bad Rappenau, Fürth, Erlangen, Stuttgart, Weimar, München, Landshut und Kempten, Augsburg, Saarland und der Schweiz

Und obwohl ENL dort kurzzeitig den Kampf um die Kontrolle über Bernd verlor und dieser einen RES-motivierten Abstecher nach Ilmenau machen musste, gelang alsbald die Weiterreise zunächst bis kurz vor und dann in die Tschechische Republik.

Comm Bombs als Motivation für die Spieler am Shard

Bergpause

Die deutschen ENL hatten Bernd erfolgreich weiter geschickt, aber den tschechischen ENL zugleich eine sehr schwere Aufgabe übergeben. Das Wochenende war vorbei. Die meisten Spieler müssen arbeiten. Und im Erzgebirge herrschten Temperaturen von -13 Grad. Trotzdem gelang es den tschechischen ENL Bernd in ein paar kleineren Sprüngen bis auf den Berg Lovoš nördlich von Prag zu bringen.

Lager der tschechischen ENL auf dem Berg Lovoš

Die Gegenwehr der tschechischen RES war stark, stärker als in Deutschland. Und so schlugen die tschechischen ENL am Schluss sogar ein Lager auf dem Berg auf, um nicht die Kontrolle über den Shard zu verlieren. Einige von ihnen waren ganze 3 Tage weg von zuhause und hatten bei Schnee und Kälte über Bernd gewacht. Auf dem Berg konnten sie sich noch nicht mal ins warme Auto retten, da Autos dort nicht erlaubt waren. Statt dessen stand den Agenten jedesmal ein einstündiger Auf- und Abmarsch bevor. Sie bekamen dabei Unterstützung von ENL aus Dresden, Chemnitz und sogar aus Berlin.

Allez, hop!

Starke Gegenwehr der RES auf tschechischem Gebiet

Langsam machten wir uns Sorgen. Noch 2 Tage und dann wechseln die Targets die Farbe. Die RES wäre dann im Vorteil, um Bernd für sich ins Ziel zu bringen. Soweit durfte es nicht kommen!

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war es dann so weit. Clearer räumten die Strecke, so dass Bernd endlich einen letzten großen Sprung bis nach Katowice machen konnte. Ein wunderbares Erwachen für alle fernab vom Shard und für die tschechischen ENL endlich die wohl verdiente Pause vom Kampf.

Der finale Sprung von Lovoš nach Katowice

Kann bestätigen, dass keine Opfern sind, alle leben und sind zu Hause, genau wie Bernd. … Auch unser Held @groweguy ist lebendig…

#BerndIsHome – unser Shard im Target in Katowice

Quellen und Run Reports

Bericht der Würzburger Community
• Bericht der ENL aus Bonn und Gütersloh, die zum Shard nach Ilmenau anreisten
• Bericht der Schweizer, die zum Shard nach Rimpar anreisten
• Bericht der tschechischen ENL, die Bernd auf dem Berg Lovoš betreuten und schließlich weiterschickten
• Bericht der polnischen ENL für den finalen Sprung ins ENL Target
• Übersicht über den Reiseverlauf des Shard #46 aka Bernd(s Bocksbeutel) auf http://www.thrakazog.com/

Die polnischen ENL nach dem letzten Sprung am Target in Katowice.

Danke

Wir sagen Danke allen OPs, die uns im Kampf unterstützt, geplant und die Intel überwacht haben.
Wir sagen Danke allen Spielern, die sich am Kampf vor Ort um den Shard beteiligt haben, gecleart und geblockt haben.
Wir sagen Danke allen Spielern, die kilometerweit und über Ländergrenzen hinweg gefahren sind, um die lokalen Spieler zu unterstützen.
Und wir sagen Danke allen Spielern, die über Tage hinweg Grüße und Anfeuerungsrufe über die Intel an die lokalen Spieler geschickt haben.
Ohne das Zusammenwirken aller hätten wir das nicht so geschafft. <3